Hitzeplan: Verwaltung winkt zunächst ab
Mühlacker
Forderung der LMU-Fraktion steht nächste Woche auf der Tagesordnung des Gemeinderats. In ihrer Stellungnahme zum Antrag verweist die Stadtverwaltung auf die laufende Ausarbeitung eines übergeordneten „Klimaanpassungskonzepts“, das noch dieses Jahr vorliegen soll.
Hitzeaktionstag in Mühlacker im Juni dieses Jahres: Die Wärmebildkamera der Klimaschutzmanagerin Johanna Wösle zeigt an, wie stark sich der Boden in den Enzgärten aufheizt (rote Fläche auf dem Bildschirm des Geräts) und wie kühl der Fontänen-Wasserplatz im Gegensatz dazu ist (grün-blaue Fläche). Archivfoto: Disselhoff
Mühlacker. Vor dem Hintergrund der nächsten Hitzeperiode, die in dieser Woche erneut Spitzenwerte von über 35 Grad im Schatten bescherte, liegt die Forderung nahe: Die Stadt Mühlacker möge, hat die LMU-Fraktion im Gemeinderat förmlich beantragt, nach dem Vorbild anderer Städte einen speziellen Hitzeaktionsplan auflegen, um den Bürgerinnen und Bürgern einen Leitfaden an die Hand zu geben. Wo gibt es öffentlich zugängliche Orte zum Abkühlen? Wo sind Wasserspender installiert? Wo sind Schattenplätze zu finden? Welche Empfehlungen gibt es für Pflegeheime, Schulen und Kindergärten? Wie kann die Stadt warnen?
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