Gestank: immer noch Beschwerden

Mühlacker

Weiter melden sich Bürger wegen Geruchsbelästigung in Mühlacker.

Mühlacker/Enzkreis (oda). „Beim Umweltamt sind weiterhin einzelne Beschwerden, meist telefonisch, aber auch per E-Mail eingegangen“, informiert Jürgen Hörstmann, Pressesprecher des Landratsamts, auf Anfrage unserer Zeitung. Insgesamt liegen der zuständigen Stelle nun „25 ausgefüllte Erfassungsbögen“ vor, „einige wenige“ davon seien in den vergangenen Wochen eingegangen. Die Blanko-Erfassungsbögen hat das Umweltamt auf seiner Webseite veröffentlicht. „Aus Sicht des Umweltamtes sind die Gerüche nach wie vor der Gärrestetrocknungsanlage und der Biogasanlage in Mühlacker zuzuordnen“, so Hörstmann. Der dortige Betriebsleiter Thomas Gutjahr weist jedoch von sich, dass der stechende Geruch nach verbranntem Plastik, den viele Bürger im Vorjahr übereinstimmend beschrieben hatten, von seinem Betrieb stammt (wir haben berichtet). In Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe, das für die Aufsicht der Biogasanlage zuständig ist, wurden bereits 2020 Verfahrensschritte in der neu errichteten Gärrestetrocknungsanlage umgestellt. Die im Landratsamt eingehenden Beschwerden würden weiterhin erfasst und an das Regierungspräsidium weitergeleitet, beschreibt die Behörde des Enzkreises das übliche Vorgehen.

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