Teufelstiere, Fabelwesen und Geisterkatzen

Maulbronn

Das scheinbar lange verlassene Kloster Maulbronn wimmelt bei genauerer Betrachtung nur so vor tierischen Zeugnissen jeglicher Art. Manches Relikt ist selbst für Experten nur schwer zu enträtseln und einer bestimmten Art zuzuordnen. Auch Exoten fehlen in der Zisterzienserabtei nicht.

Ein Basilisk bannt im Kreuzgang das Böse.

Ein Basilisk bannt im Kreuzgang das Böse.

Maulbronn. Das scheinbar verlassene Kloster Maulbronn ist voller Tiere, und damit sind nicht die Mäuse gemeint, die sich vielleicht im UNESCO-Welterbe verstecken. In den altehrwürdigen Gemäuern finden sich dagegen auch Hund, Katze, Löwe, Einhorn und etliche andere mehr. Deren Bilder und Figuren haben Maler und Steinmetze seit Gründung der Zisterzienserabtei im 12. Jahrhundert an Wänden, Decken und Fassaden verewigt – und ihre Geschichten reichen vom „Hund Gottes“ über den tödlichen „Basilisken“ bis zur „Geisterkatze“.

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