Was eine Konturlinie alles erzählen kann
Kultur
Nach der Hochzeit mit dem Maler Willi Baumeister beendete die gebürtige Stuttgarterin Margarete Oehm ihr kurzes, aber beachtliches künstlerisches Schaffen. Die Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung Nürtingen widmet ihr nun die erste institutionelle Ausstellung. Ihr Titel: „Kunst ist Poesie“.
Willi Baumeister und seine Frau Margarete Oehm
(Foto: Baumeister-Stiftung/NN)
Seitlich, hoch, hinten, den Körper umwickelnd: Die Arme bringen Dynamik in die theatralisch anmutende Tanzszene, die Margarete Oehm (1898–1978) mit Kohle und Pastellkreide auf das Papier bannte. Karikierend keck und ausdrucksstark reduziert sind die Figuren aus einem Strich, weich mit eckigen Köpfen und Punktaugen auf wellenartigen Körpern, deren Bewegung eine Fledermaus aufnimmt. Zu sehen ist die kleine, feine Zeichnung vom Dezember 1919 in „Kunst ist Poesie“: Die Fritz-und-Hildegard-Ruoff-Stiftung Nürtingen präsentiert mehr als 50 Arbeiten von Margarete Oehm. Die Willi-Baumeister-Stiftung steuert den Katalog zur ersten institutionellen Ausstellung der Künstlerin bei.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen