103 Seiten voller Scham, Rachegefühl und Hass

Kultur

Der französische Starautor Michel Houellebecq wollte ein Buch über seine Erfahrung als Pornodarsteller schreiben. Das Ergebnis liegt nun vor.

Oh là là: Mit einem Prozess um einen pikanten Pornodreh macht Michel Houellebecq   derzeit Schlagzeilen – und veröffentlicht  nun seine  eigene Version der Sachlage.

Oh là là: Mit einem Prozess um einen pikanten Pornodreh macht Michel Houellebecq derzeit Schlagzeilen – und veröffentlicht nun seine eigene Version der Sachlage.

(Foto: imago/Manuel Cedron)

Seine Reputation retten. Reparieren, was noch zu reparieren ist. Mit diesem Beweggrund bringt Michel Houellebecq (67) am kommenden Mittwoch auf Französisch sein neustes Werk heraus: „Quelques mois dans ma vie“ – „einige Monate in meinem Leben“. Es geht um den Zeitraum von Oktober 2022 bis März 2023. So lange durchlebte der meistgelesene Autor Frankreichs nach eigener Darstellung „die Hölle“. Es ist ein seltsames Buch, nur 103 Seiten lang, ganz in Schwarz gehalten, eher eine Chronik als Literatur, aber voller Scham, Rachegefühl und Hass, wie er selber schreibt.

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