So war es beim ersten Deutschlandkonzert von Depeche Mode

Kultur

In Leipzig haben Depeche Mode am Freitag vor 70 000 Zuschauern ihre „Memento Mori“-Tournee gestartet. Es sollte ein besonderer, trauriger, großartiger Abend werden.

Martin Gore (links) und David Gahan beim Auftakt der Deutschlandtournee von Depeche Mode am Freitag in Leipzig

Martin Gore (links) und David Gahan beim Auftakt der Deutschlandtournee von Depeche Mode am Freitag in Leipzig

(Foto: dpa/Jan Woitas)

Es ist ein besonderer Tag in Leipzig. Nicht nur wegen des Auftakts der Deutschlandtour von Depeche Mode auf der Festwiese. Nicht nur wegen des Wave-Gothic-Treffens, das zeitgleich stattfindet, die Stadt in ein Wimmelbild exaltierter, extravaganter und in schwarz gekleideter Menschen verwandelt und die Hotelpreise in die Höhe treibt. Sondern vor allem, weil heute der 26. Mai ist. Vor genau einem Jahr starb Andrew Fletcher, der ein Drittel von Depeche Mode war – der Stille, Zuverlässige, Vernünftige an der Seite des Sängers Dave Gahan und des Songschreibers Martin Gore.

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