Eine Goldene Palme in Sicht?
Kultur
Die Vielfalt macht den Reiz der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes aus. Dazu trägt Aki Kaurismäki mit seiner melancholischen Lovestory „Fallen Leaves“ ebenso bei wie Sandra Hüller in einem facettenreichen Beziehungsdrama. Und Natalie Portman läuft zu großer Form auf.
Schauspielerin Sandra Hüller und Regisseurin Justine Triet bei den Filmfestspielen in Cannes
(Foto: AFP/CHRISTOPHE SIMON)
Was macht die Qualität eines gelungenen Festivalprogramms aus? Zur Halbzeit der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes lässt sich festhalten, dass die Antwort einigermaßen simpel ist. Die richtige Mischung macht’s, und diesbezüglich wissen die Filme an der Croisette in diesem Jahr zu überzeugen. So feierten etwa nach thematischen Schwergewichten wie dem außer Konkurrenz laufenden Scorsese oder Jonathan Glazers außergewöhnlichem Holocaust-Drama „The Zone of Interest“ auch allerlei Geschichten Premiere, die kleiner und intimer, wenn auch nicht weniger dramatisch daherkamen.
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