Ausgrabungen in Knittlingen holen Geschichte ans Tageslicht

Knittlingen

Archäologen untersuchen Knittlinger Gräber. Ein frühmittelalterliches Feld „Im Bergfeld“ verhilft Experten zu reichlich neuen Erkenntnissen. Schmuck und Waffen der Beigesetzten geben Auskunft über deren soziale Stellung.

Männergrab aus der ersten Hälfte des siebten Jahrhunderts. Der Tote war mit Spatha (zweischneidiges Hiebschwert) und Lanze (nicht im Bild) bestattet worden. Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart/F. Damminger

Männergrab aus der ersten Hälfte des siebten Jahrhunderts. Der Tote war mit Spatha (zweischneidiges Hiebschwert) und Lanze (nicht im Bild) bestattet worden. Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart/F. Damminger

Knittlingen. Die äußerst fruchtbare Gegend um die Stadt Knittlingen wurde bereits von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter besiedelt. Auf die mittelalterliche Besiedlung deuten heute einerseits die vielen auf -ingen und -heim endenden Ortsnamen. Andererseits sind auf der Gemarkung des Ortes merowingerzeitliche Reihengräberfelder entdeckt worden. Mit einem dieser Gräberfelder befasst sich seit August das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart im Zuge einer archäologischen Ausgrabung. Die Funde von Waffen und Schmuck geben Auskunft über die soziale Stellung der Toten.

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