Wohl mehr Drogentote durch bestimmte Opioide als bekannt

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Bei synthetischen Opioiden wie Fentanyl oder Nitazenen liegt die wirksame Dosis oft nah an der tödlichen. Zum Opfer werden vielfach sehr junge Menschen. Die Todeszahl wird wohl stark unterschätzt.

Bei synthetischen Opioiden liegt die wirksame Dosis oft extrem nah an der tödlichen.

Bei synthetischen Opioiden liegt die wirksame Dosis oft extrem nah an der tödlichen.

(Foto: -/Bundeskriminalamt/dpa)

London - Auch in Deutschland gab es mehrfach nachweislich mit dem Konsum sogenannter Nitazene verbundene Todesfälle - britischen Daten zufolge dürfte die Zahl dieser Drogentoten bisher stark unterschätzt werden. Es gebe womöglich etwa ein Drittel mehr Todesfälle durch Nitazene als bisher angenommen, berichtet ein Forschungsteam im Fachjournal "Clinical Toxicology". Die Substanzen würden in nach dem Tod genommenen Blutproben rasch abgebaut - und in den Analysen zum Feststellen der Todesursache darum oft nicht mehr gefunden.

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