Wo sich das Tor zur Unterwelt öffnet

Wissen

Höhlen und Tunnel galten in früheren Kulturen vielfach als Tore zur Unterwelt. In Israel sind Forscher bei Ausgrabungen in der Te’omim-Höhle auf zahlreiche Funde gestoßen, die wohl Totenritualen dienten. Auch anderswo wie in Mexiko existieren solche Eingänge zur Welt der Verstorbenen.

Fahrt in die Unterwelt: Der  Fährmann Charon bringt den Dichter Dante Alighier über den  Styx, der die Ober- von der Unterwelt trennt (Druck aus der Holzstichsammlung von Gustave Doré zu Dantes „Göttliche Komödie“/„Divina Commedia“ von 1861).

Fahrt in die Unterwelt: Der Fährmann Charon bringt den Dichter Dante Alighier über den Styx, der die Ober- von der Unterwelt trennt (Druck aus der Holzstichsammlung von Gustave Doré zu Dantes „Göttliche Komödie“/„Divina Commedia“ von 1861).

(Foto: Imago/Heritage Imag/s)

Eine Karsthöhle in der Nähe der israelischen Stadt Bet Schemesch könnte einst als „Tor zur Unterwelt” gegolten haben. So jedenfalls deuten Forscher die neue Entdeckung von 120 Öllampen, menschlichen Schädelteilen, Waffen und weiteren Gegenständen im Inneren der Me‘arat ha Te’omim Höhle, kurz Te’omim-Höhle (englisch Twins Cave), nahe der Großstadt Bet Schemech im Bezirk Jerusalem.

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