Wie eine Fischereimethode Meeresbewohner und Klima schädigt

Wissen

Bei der Grundschleppnetz-Fischerei schleifen Schiffe Netze über den Meeresboden - regelmäßig auch in Schutzzonen Europas. Dabei zerstören sie Naturräume und schädigen das Klima stark, so eine Studie.

Grundschleppnetze sind klimaschädlich - und teuer für die Gesellschaft. (Archivbild)

Grundschleppnetze sind klimaschädlich - und teuer für die Gesellschaft. (Archivbild)

(Foto: Bernd Wüstneck/dpa)

London - Die Fischerei mit schweren Netzen auf dem Meeresboden zerstört einer Studie zufolge wichtige Lebensräume, schädigt das Klima - und belastet die Gesellschaft auch finanziell. Die sogenannte Grundschleppnetz-Fischerei, bei der schwere Netze über den Meeresboden geschleift werden, koste die Gesellschaft in Europa jährlich bis zu 16 Milliarden Euro, schreibt ein Forschungsteam aus den USA und Kanada in der Fachzeitschrift "Ocean & Coastal Management". Die ökonomischen Kosten dieser Praxis übersteigen demnach die Gewinne durch diese Art der Fischerei um etwa das 12- bis 90-Fache.

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