„Mütter werden immer bewertet – auch bei der Stilldauer“
Wissen
Die neue, umstrittene Stillleitlinie empfiehlt, Säuglinge sechs Monate zu stillen. Eine Expertin des Universitätsklinikums Tübingen erklärt, warum sie die Leitlinie begrüßt.
Stillen ist für viele Mütter ein Lernprozess.
(Foto: Imago/YAY Images)
In Deutschland gibt es erstmals eine evidenzbasierte deutsche Leitlinie, wie lange Frauen idealerweise stillen sollen. Diese deckt sich mit den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Demnach sollten Säuglinge die ersten sechs Monate voll gestillt werden, anschließend wird geraten, die Babys noch mindestens bis zu ihrem ersten Geburtstag begleitend zur Beikost weiter zu stillen. Die Leitlinie wurde von 26 Fachgesellschaften und Fachverbänden herausgegeben. Kritik daran übte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland, der einen zu großen Druck auf Mütter befürchtet. Sarah Schäffler, die im Universitätsklinikum Tübingen als Advanced Practice Nurse für die Beratung von Eltern im Wochenbett zuständig ist, erklärt, warum sie die Stillleitlinie befürwortet.
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