Was die Unwetter in Spanien so zerstörerisch machte

Wissen

So viel Regen wie sonst in einem Jahr fiel in einigen spanischen Regionen kürzlich innerhalb weniger Tage. Was haben wir damit zu tun? Forscher haben dazu eine Berechnung angestellt.

Im spanischen Andalusien ordneten die Behörden Anfang Februar die Evakuierung der gesamten Kleinstadt Grazalema an. (Archivbild)

Im spanischen Andalusien ordneten die Behörden Anfang Februar die Evakuierung der gesamten Kleinstadt Grazalema an. (Archivbild)

(Foto: Joaquín Corchero/EUROPA PRESS/dpa)

London - Bei den verheerenden Niederschlägen in Spanien und Portugal hat der Klimawandel nach jüngsten Berechnungen eine große Rolle gespielt. Die Tage mit den heftigsten Niederschlägen sind Forschern zufolge dadurch in Südwesteuropa um ein Drittel nasser geworden als ohne Klimawandel. Dieser Trend zeichne sich beim aktuellen Stand von global etwa 1,3 Grad Erderwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit ab, heißt es in einer Analyse der wissenschaftlichen Initiative World Weather Attribution. Das internationale Forschungsteam kommt zu diesem Schluss, nachdem es die außergewöhnlich starken Stürme und Niederschläge untersucht hat, die im Januar und Februar in Spanien, Portugal und Nord-Marokko große Zerstörung angerichtet haben. 

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen