Was beherbergt die Göttinger Schädelsammlung?

Wissen

In zwei Sammlungen lagern an der Universität Göttingen über 1000 menschliche Überreste, die meist zu Kolonialzeiten erbeutet wurden. Eine Ausstellung beleuchtet die Sammlungen.

Die Blumenbachsche Schädelsammlung befindet sich im Zentrum Anatomie der Universitätsmedizin Göttingen. Die Sammlung wurde im 19. Jahrhundert von Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840) begründet. Sie ist damit die älteste Schädelsammlung Deutschlands (Archivbild).

Die Blumenbachsche Schädelsammlung befindet sich im Zentrum Anatomie der Universitätsmedizin Göttingen. Die Sammlung wurde im 19. Jahrhundert von Johann Friedrich Blumenbach (1752-1840) begründet. Sie ist damit die älteste Schädelsammlung Deutschlands (Archivbild).

(Foto: picture-alliance/dpa/Frank May)

Mit der digitalen Sonderausstellung „Unpacking Colonialsm“ will das Forum Wissen in Göttingen die Schädelsammlungen der Universität Göttingen beleuchten. An der Hochschule befinden sich in zwei umfangreichen Sammlungen – der Anthropologischen Sammlung und der Blumenbachschen Schädelsammlung – mehr als 1000 menschliche Überreste, die meist zur Kolonialzeit unrechtmäßig in den Besitz der Georg-August-Universität in Göttingen gelangt sind.

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