Warum der Klimawandel die Tage länger macht

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Der Mond zerrt an der Erde und lässt sie langsamer rotieren. Ein menschengemachtes Phänomen hat ähnliche Auswirkungen – und könnte den Mond künftig sogar übertrumpfen.

Der  gesamte Himmel scheint sich auf diesem Bild um den Polarstern zu drehen. Dabei bilden die Sterne auf ihrer Umlaufbahn einen Kreisbogen, je weiter sie vom Polarstern entfernt sind, um so größer wird auch der Kreisradius.

Der gesamte Himmel scheint sich auf diesem Bild um den Polarstern zu drehen. Dabei bilden die Sterne auf ihrer Umlaufbahn einen Kreisbogen, je weiter sie vom Polarstern entfernt sind, um so größer wird auch der Kreisradius.

(Foto: dpa/Patrick Pleul)

Der Klimawandel lässt die Tage auf der Erde einer Studie zufolge minimal länger werden. Das schmelzende Eis der Polargebiete verteile sich auf die Weltmeere und sorge damit für eine andere Massenverteilung auf der Erde, die die Erdrotation verlangsame, berichtet ein Forscherteam im Fachmagazin „Proceedings“ der US-nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“). Derzeit liegt der klimabedingte Effekt auf die Tageslänge demnach bei etwa 1,33 Millisekunden pro Jahrhundert.

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