Studie: Klimawandel könnte Weideflächen bis 2100 halbieren
Wissen
Rund ein Drittel der Landoberfläche ist Weideland - etwa für Rinder, Schafe oder Ziegen. Doch mit dem Klimawandel könnte sich das bis zum Jahr 2100 drastisch ändern. Besonders betroffen wäre Afrika.
Ein Viehhirte vom Volk der Samburu im Norden Kenias tränkt Rinder (Archivbild)
(Foto: Brian Inganga/AP/dpa)
Potsdam/Nairobi - Weideflächen könnten sich einer Prognose zufolge bei einem weltweiten Temperaturanstieg infolge des Klimawandels künftig deutlich verkleinern. Je nach Szenario würden bis zum Jahr 2100 etwa 36 bis 50 Prozent der heute klimatisch geeigneten Weideflächen ihre Nutzbarkeit verlieren, heißt es in einer Studie unter Federführung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Davon wären 110 bis 140 Millionen Menschen betroffen, die von Weidewirtschaft leben, außerdem bis zu 1,6 Milliarden Weidetiere wie Rinder, Schafe oder Ziegen.
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