Steigende Klimaanlagen-Nutzung kann Klimawandel verschärfen
Wissen
Klimaanlagen sollen Menschen vor Hitze schützen. Doch sie verbrauchen selbst viel Energie - und könnten die Erderwärmung damit verstärken.
Klimaanlagen an der Hauswand des Wirtschaftsministeriums in Neu Delhi.
(Foto: Soeren Stache/dpa)
Birmingham - Die zunehmende Nutzung von Klimaanlagen könnte den weltweiten Treibhausgasausstoß bis Mitte des Jahrhunderts stark ansteigen lassen. Einer Studie zufolge könnte sie im ungünstigsten Szenario bis zum Jahr 2050 etwa 8,5 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) entsprechen. Zum Vergleich: Die derzeitigen gesamten jährlichen Treibhausgasemissionen der USA betragen 5,9 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalente. Der hohe Energieverbrauch von Klimaanlagen könnte so den Klimawandel weiter ankurbeln, schreibt eine Forschungsgruppe um Yuli Shan von der University of Birmingham im Fachjournal "Nature Communications".
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