Organspende: wenn selbst der letzte Wille nicht zählt

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Eine Frau liegt im Sterben. Sie hat zu Lebzeiten verfügt, dass ihre Organe gespendet werden dürfen. Doch dies scheitert an rechtlichen Hürden. Für den Ehemann ist das ein Skandal.

Experten zufolge ist die fehlende Dokumentation in Deutschland das größte Problem: Organspenden scheitern oft an einer fehlenden persönlichen Zustimmung.

Experten zufolge ist die fehlende Dokumentation in Deutschland das größte Problem: Organspenden scheitern oft an einer fehlenden persönlichen Zustimmung.

(Foto: Marie Reichenbach/dpa)

Der Tod seiner Frau sollte das Leben anderer verlängern, sagt Eckhard Fründ. „Sie hat zu Lebzeiten immer gesagt: Wenn mein Körper ohne intensivmedizinische Behandlung nicht mehr lebensfähig ist, dann will ich sterben, und meine Organe sollen gespendet werden.“ Dieser Moment ist Ende vorigen Jahres eingetreten. Die 57-Jährige erlitt kurz vor Weihnachten eine Hirnblutung. „Am zweiten Weihnachtsfeiertag sagten die Ärzte, dass für meine Frau eine Rückkehr in ein in ihrem Sinne würdiges Leben ausgeschlossen werden kann.“

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