Magenkrebs nimmt wegen mangelnder Prävention global zu

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In den nächsten Jahrzehnten werden Magenkrebs-Erkrankungen wahrscheinlich noch häufiger auftreten als bisher. Der Grund ist auch, dass die Vorsorge vernachlässigt wird.

Das Magenbakterium Helicobacter pylori kann Magengeschwüre und Krebs verursachen.

Das Magenbakterium Helicobacter pylori kann Magengeschwüre und Krebs verursachen.

(Foto: Imago/Depositphotos)

Magenkrebs ist weltweit die fünfthäufigste krebsbedingte Todesursache – und wäre in den weitaus meisten Fällen vermeidbar. Denn rund drei Viertel dieser Erkrankungen gehen auf das Magenbakterium Helicobacter pylori zurück, wie Forscher der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) in Lyon im Fachjournal „Nature Medicine“ berichten. Ebenso wie beim Humanen Papillomvirus (HPV) sind die Folgen bei rechtzeitiger Prävention vermeidbar.

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