Invasive große Tiere in Seen: Jede zweite Art macht Probleme
Wissen
Forscher zählen weltweit 93 große invasive Arten in Süßgewässern. Jede Zweite davon richtet Schäden an – oft mit Folgen für Umwelt und Menschen.
Mittelgroße Nilbarsche aus dem Viktoriasee. (Archivbild)
(Foto: picture alliance / dpa)
Berlin - Flusspferde in Kolumbien, Brillenkaimane in China, Nilbarsche im Viktoriasee: Erstmals haben Forscher eine globale Bewertung von invasiven Süßwassertieren mit einem Gewicht ab 30 Kilogramm vorgenommen. Das Team um Fengzhi He von Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) identifizierte weltweit insgesamt 93 Süßwasser-Megafauna-Arten, die außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets eingeführt wurden. Das ist fast die Hälfte (43 Prozent) aller 216 existierenden Arten.
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