Instagram-Chef bestreitet Suchtpotenzial der App

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Online-Plattformen wird in einer US-Klage vorgeworfen, ihre Dienste machten süchtig. Die Firmen wehren sich. Doch der Prozess in Los Angeles könnte gravierende Folgen für die Branche haben.

Instagram-Chef Adam Mosseri bestreitet, dass die App süchtig machen kann. (Archivbild)

Instagram-Chef Adam Mosseri bestreitet, dass die App süchtig machen kann. (Archivbild)

(Foto: Fabian Sommer/dpa)

Los Angeles - Der Chef des Online-Diensts Instagram, Adam Mosseri, hat das Suchtpotenzial sozialer Medien in einem potenziell folgenschweren US-Prozess bestritten. Nutzer könnten zwar sozusagen süchtig wie nach einer Fernsehserie werden, aber sie seien damit nicht "klinisch süchtig", sagte er der "New York Times" zufolge im Gerichtssaal in Los Angeles. Der Ausgang des Verfahrens um das Suchtpotenzial von Online-Diensten wie Instagram und Youtube könnte wegweisende Wirkung für hunderte weitere Klagen ähnlicher Art haben.

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