Grippe und Covid-19 können Risiko für Lungenkrebs erhöhen

Wissen

Eine schwere Erkrankung der Atemwege kann einer Studie zufolge die Gefahr für bösartige Lungentumore deutlich steigern. Die Wissenschaftler ziehen deshalb einen drastischen Vergleich. Sie empfehlen, die Gefahr ähnlich wie bei langjährigen Tabakkonsumenten zu bewerten.

Laut Forschern kann ein schwerer Verlauf von Covid-19 oder Grippe die Lunge in einen langanhaltenden Entzündungszustand versetzen, der es Krebs später erleichtert, sich dort anzusiedeln.

Laut Forschern kann ein schwerer Verlauf von Covid-19 oder Grippe die Lunge in einen langanhaltenden Entzündungszustand versetzen, der es Krebs später erleichtert, sich dort anzusiedeln.

(Foto: Imago/Ingimage)

Menschen mit schweren Verläufen von Covid-19 oder Grippe haben einer Studie zufolge ein erhöhtes Lungenkrebs-Risiko. US-Forscher beschreiben im Fachjournal „Cell“ gleich mehrere Faktoren für diesen Zusammenhang. Die Forschenden empfehlen, Menschen nach schweren Corona-Erkrankungen regelmäßig auf Lungenkrebs hin zu testen.

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