Gletschertourismus boomt – Forscher warnen vor Folgen
Wissen
Mehr als 14 Millionen Menschen besuchen jährlich Gletscher. Forschende warnen: Das schadet den sensiblen Ökosystemen und bringt der lokalen Bevölkerung wenig.
Für die Gletscher ist das wachsende Besucherinteresse ein zweischneidiges Schwert (Archivbild)
(Foto: Manuel Meyer/dpa-tmn)
Genf - Meterdicke und kilometerlange Eisfelder, die wie erstarrt in der Natur liegen: Der Faszination von Gletschern kann sich kaum jemand entziehen. Immer mehr Menschen schauen sich das gerne selbst aus der Nähe an. Der Gletschertourismus boomt. Das belastet aber das sensible Ökosystem, schreiben Forschende der Universitäten Lausanne in der Schweiz und Rice in Houston (US-Bundesstaat Texas) in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change".
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