Arbeitslosigkeit sinkt kaum - und wird teuer

Wirtschaft

Schwache Frühjahrsbelebung, keine Trendumkehr: Der Arbeitsmarkt in Deutschland schwächelt weiter. Das Milliardendefizit der Bundesagentur könnte noch größer werden.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April nur geringfügig gesunken. (Archivbild)

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April nur geringfügig gesunken. (Archivbild)

(Foto: Hauke-Christian Dittrich/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa)

Nürnberg - Eine seit Jahren anhaltend schwache Konjunktur und der Ölpreisschock aus dem Iran-Krieg obendrauf: Der deutsche Arbeitsmarkt dümpelt weiter vor sich hin. Eine spürbare Frühjahresbelebung oder gar eine Trendumkehr sind am Tag vor dem "Tag der Arbeit" trotz eines überraschenden Wirtschaftswachstums im ersten Quartal weit und breit nicht in Sicht. "Wir haben eine eindeutige Entwicklung ins Negative seit Ende 2022 schon beobachtet", sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, in Nürnberg. 

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