Wenn in Deutschland die Hütte brennt

Wirtschaft

Der Tag der Arbeit ist in diesem Jahr mehr als überkommenes Protestritual. Verstärkte Verteilungskämpfe deuten sich an, da kommt es auch auf die Gewerkschaften an, meint unser Autor.

Mehr als ein Tag des ritualisierten Protests: der 1. Mai der  Gewerkschaften.

Mehr als ein Tag des ritualisierten Protests: der 1. Mai der Gewerkschaften.

(Foto: picture alliance/dpa)

Wenn die Krisen- und Reformdebatten alleiniger Maßstab wären, dann müssten die Straßen und Plätze der Republik am 1. Mai dicht gefüllt sein mit protestierenden Menschenmassen. Etliche Errungenschaften der Arbeitnehmer – erworben in langen Jahren des Wohlstandsgewinns – stehen zur Disposition. Doch die Mobilisierungsfähigkeit der Gewerkschaften am Tag der Arbeit ist begrenzt, weil sie in harter Konkurrenz zum Freizeitbedürfnis der Menschen steht, gerade zu Beginn eines langen Wochenendes. Daher ist viel Folklore, aber kein überwältigendes Aufbegehren zu erwarten.

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