Wem gehört die Ägäis?
Wirtschaft
Mit der Marke „Turkaegean“ will die Türkei Liebhaber der Ägäis für ihre Urlaubsregionen gewinnen. Doch Griechenland geht dagegen gerichtlich vor.
Blick auf den Hafen von Mykonos in der Ägäis. Die Hoheitsrechte über Teile des Meeresgebiets sind seit Langem umstritten.
(Foto: imago//Rupert Oberhäuser)
Viele Menschen verbinden die Ägäis spontan mit griechischen Ferieninseln wie Mykonos, Paros oder Santorini. Türkische Tourismusstrategen möchten hingegen erreichen, dass bei dem Begriff zunächst Reiseziele wie Marmaris, Bodrum oder Fethiye in den Sinn kommen. Mitte Juli 2021 beantragte die staatliche türkische Tourismusbehörde TGA beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) die Registrierung der Marke „Turkaegean“ für die Nutzung innerhalb der EU. Im Juni 2022 gab die Behörde dem Antrag statt. Kurz darauf startete eine europaweite Werbekampagne unter dem Slogan: „Erleben Sie Turkaegean, die Küste des Glücks!“
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