Wacker Chemie: erneute Verluste in diesem Jahr möglich

Wirtschaft

Die deutsche Chemieindustrie kämpft mit drei Problemen gleichzeitig: hohen Kosten daheim, chinesischer Konkurrenz und weltweit schwacher Nachfrage. Wacker Chemie drohen erneut rote Zahlen.

Das Wacker-Hauptgebäude in München. Der Chemiekonzern ist in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten. (Archivbild)

Das Wacker-Hauptgebäude in München. Der Chemiekonzern ist in der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten. (Archivbild)

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

München - Nach einem hohen Verlust 2025 drohen dem Chemiekonzern Wacker in diesem Jahr erneut rote Zahlen. Der oberbayerische Konzern erwartet für dieses Jahr vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen ein Ergebnis von 550 bis 700 Millionen Euro, wie Vorstandschef Christian Hartel und Finanzvorstand Tobias Ohler in München erläuterten. Doch ob davon am Ende nach Abzug der Steuern und der übrigen Kosten unter dem Strich ein Nettogewinn übrig bleiben wird, ist fraglich: "Es ist noch nicht klar, ob wir eine schwarze Null schaffen", sagte Ohler.

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