Türkei will Steuerparadies werden

Wirtschaft

Die Golf-Staaten haben für Investoren an Attraktivität verloren. In diese Lücke drängt nun Istanbul und will Ausländer mit Steuersenkungen locken. Kritiker haben Zweifel.

Ein Geschäftsviertel im asiatischen Teil von Istanbul soll laut Plan zum Zentrum des neuen türkischen Finanzstandorts ausgebaut werden.

Ein Geschäftsviertel im asiatischen Teil von Istanbul soll laut Plan zum Zentrum des neuen türkischen Finanzstandorts ausgebaut werden.

(Foto: imago/Anadolu Agency)

Zwanzig Jahre lang steuerfrei leben auf der „Insel der Stabilität“: Die Türkei will Ausländer mit drastischen Steuersenkungen ins Land locken und türkische Staatsbürger im Ausland bewegen, in die Heimat zurückzukehren. Präsident Recep Tayyip Erdogan will die Türkei mit einem steuerlichen Maßnahmenbündel besonders für Investoren und Einzelpersonen attraktiv machen, die bisher in den arabischen Golf-Staaten lebten und jetzt wegen des Iran-Krieges eine neue Oase suchen. Zudem verspricht sich Erdogan einen Schub für die Wirtschaft vor den nächsten Wahlen in anderthalb Jahren. Kritiker haben Zweifel.

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