Trinkgeld – So werden Verbraucher beim Bezahlen manipuliert
Wirtschaft
Häufiger erscheinen Trinkgeldoptionen auf dem Kartenbezahlgerät. Manchmal fehlt die Möglichkeit, keines zu geben.
Trinkgeldoptionen auf dem Display eines Kartenlesegeräts.
(Foto: Gregor Tholl/dpa)
Eines scheint der Bedienung wichtig zu sein. „Bevor Sie Ihre Karte hinhalten, schauen Sie bitte aufs Display!“, sagt sie und reicht erst dann die Sektgläser über die Bar. Auf dem kleinen Bildschirm des Kartenlesegeräts ist die Rechnung für den Sekt zu sehen und drei große Touchflächen mit „7 Prozent“, „10 Prozent“ und „20 Prozent“ auf blauem Hintergrund. „Kein Trinkgeld“ steht darunter, auf einem kleinen Bedienelement mit hellem Hintergrund. Trinkgeldvorschläge sind immer häufiger in Restaurants, Bars, aber auch bei Lieferdiensten, Kiosken und sogar Bäckereien und Selbstbedienungsläden zu finden.
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