Thyssenkrupp will Stahlsparte doch behalten - vorerst

Wirtschaft

Zuletzt gab es kaum Fortschritte in den Übernahmegesprächen mit dem indischen Konzern Jindal. Und inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen beim Stahl verbessert.

Ein Verkauf der Stahlsparte ist vorerst vom Tisch.

Ein Verkauf der Stahlsparte ist vorerst vom Tisch.

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Essen - Der Industriekonzern Thyssenkrupp will seine Stahlsparte doch nicht mehr an den indischen Konkurrenten Jindal verkaufen. Die beiden Unternehmen haben einer Mitteilung zufolge entschieden, die seit September vergangenen Jahres laufenden Gespräche auf Eis zu legen. Die Neuaufstellung des Segments solle aus eigener Kraft konsequent vorangetrieben werden, um den Stahlbereich erfolgreich und profitabel aufzustellen, hieß es in Essen. Mittelfristig will sich Thyssenkrupp aber weiter vom Stahlgeschäft trennen.

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