Studie: 12-Uhr-Regel steigert Profit der Konzerne

Wirtschaft

Nach Einführung des Modells sind nicht nur die Spritpreise, sondern auch die Margen der Mineralölkonzerne gestiegen, sagen Wirtschaftsforscher.

Die Spritpreise schwanken - die Regulierung mit der neuen 12-Uhr-Regel hat einer Studie zufolge die Margen der Mineralölkonzerne gestärkt. (Archivbild)

Die Spritpreise schwanken - die Regulierung mit der neuen 12-Uhr-Regel hat einer Studie zufolge die Margen der Mineralölkonzerne gestärkt. (Archivbild)

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Mannheim - Die 12-Uhr-Regel für Preiserhöhungen an Tankstellen hat der Mineralölindustrie einer Studie zufolge zusätzliche Gewinne verschafft. Bei Superbenzin lag die Gewinnmarge in den ersten zwei Wochen nach Einführung der Regel demnach im Schnitt um 6 Cent pro Liter höher als in den zwei Wochen davor. Für Diesel fanden die Forscher des ZEW Mannheim (Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) und des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) keinen eindeutigen Effekt.

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