Schulterschluss der Gewerkschaften gegen Abbau des Sozialstaats
Wirtschaft
Verdi, IG Metall & Co. gehen gemeinsam auf Konfrontationskurs zu Wirtschaftsverbänden und Unionspolitikern: Immer neue Reformvorschläge für die Arbeitswelt „spalten die Gesellschaft“.
Der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke beklagt ein „Trommelfeuer von Angriffen auf die Rechte von abhängig Beschäftigten“.
(Foto: dpa)
Der wachsende Unmut in der Wirtschaft über die aus ihrer Sicht nicht wettbewerbsfähigen Arbeitsbedingungen und -leistungen hierzulande führt zu einem ungewöhnlichen Schulterschluss der acht DGB-Gewerkschaften. „Was derzeit als ,Reformdebatte’ daherkommt, ist ein Armutszeugnis für die Union und viele Wirtschaftsverbände“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. „Mit immer abenteuerlicheren Vorschlägen auf Kosten der Menschen im Land, die angeblich zu faul, zu krank, zu oft in Teilzeit seien, wird ein radikaler sozialer Kahlschlag gefordert.“ Diese Debatten „spalten unsere Gesellschaft, gefährden die Demokratie und lösen keine Probleme“.
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