Rüstungskonzern setzt auf Autoindustrie

Wirtschaft

Die Verteidigungsindustrie gewinnt für Baden-Württemberg an Bedeutung. Kann sie den Personalabbau in der Automobilindustrie auffangen? Darüber hat eine hochkarätige Runde diskutiert.

Hochkarätige Podiumsdiskussion mit Stefan Schaible, Global Managing Partner Roland Berger, Nils Schmid, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverteidigungsministerium, Joachim Dorfs, Chefredakteur Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, IHK-Hauptgeschäftsführerin Susanne Herre und Christoph Ruffner, Chef von Thales Deutschland (von links).

Hochkarätige Podiumsdiskussion mit Stefan Schaible, Global Managing Partner Roland Berger, Nils Schmid, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverteidigungsministerium, Joachim Dorfs, Chefredakteur Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, IHK-Hauptgeschäftsführerin Susanne Herre und Christoph Ruffner, Chef von Thales Deutschland (von links).

(Foto: LICHTGUT)

Die baden-württembergische Industrie hat seit Jahrzehnten Rüstung im Programm – geredet wurde darüber kaum in Friedenszeiten. Die Zeitenwende hat die Verteidigungsindustrie auf die große Bühne gebracht. Zu den altbekannten Unternehmen wie Hensoldt oder Rheinmetall gesellen sich Hersteller, die zuvor mit Rüstung weniger befasst waren, wie Trumpf, Mercedes oder Heidelberger Druck. Und ebenso investiert eine Vielzahl kleinerer und mittlerer Firmen in militärisch relevante Produkte oder strebt zumindest Kooperationen an. Bei scheinbar unbegrenzt fließenden Milliarden vom Staat locken hohe Renditen.

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