Rückenwind aus den USA für den digitale Euro
Wirtschaft
Die Einführung der digitalen Währung ist umstritten. Die Turbulenzen in Washington lassen das Projekt nun in einem neuen Licht erscheinen.
In der EU wird an der Einführung des digitalen Euro gearbeitet, doch das Projekt ist sehr umstritten.
(Foto: picture alliance/dpa)
Nicolas Guillou dürfte ein großer Fan des digitalen Euro sein. Der Grund: der Richter am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag kann seine Kreditkarten nicht mehr nutzen. Sie wurden von den US-Anbietern gesperrt. Auslöser war der Haftbefehl, den Nicolas Guillou gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu im Zusammenhang mit dem israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen erlassen hatte. US-Präsident Donald Trump ließ den Franzosen deshalb auf eine Sanktionsliste setzen, für den es nun unmöglich ist etwa einen Flug zu buchen oder ein Hotel zu reservieren. Der Richter erfährt im Moment am eigenen Leib, wie wichtig ein eigenes Bezahlsystem und die digitale Souveränität Europas gegenüber den USA sind.
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