Opec+ hebt Ölproduktions-Ziel weiter an - nun ohne Emirate
Wirtschaft
Wichtige Förderländer wollen den Ölhahn weiter aufdrehen - doch nun sind sie nur noch zu siebt. Wichtiger als ihre jüngste Entscheidung wiegen aber die Probleme an der Meeresenge von Hormus.
Wann normalisiert sich der Öltransport durch die Meeresenge?
(Foto: Fatima Shbair/AP/dpa)
Wien - Die Ölförderstaaten der Gruppe Opec+ setzen nach dem Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate ihre Strategie der schrittweisen Produktionserhöhung fort. Eine Kerngruppe aus nunmehr sieben Ländern gab eine Ausweitung der geplanten Tagesförderung um 188.000 Barrel (je 159 Liter) ab Juni bekannt. In den vergangenen Monaten waren die Produktionsziele für April und Mai um jeweils 206.000 Barrel angehoben worden. Davon waren 18.000 Barrel für die Emirate bestimmt, die nun im jüngsten Anstieg fehlen. Aktuelle Entscheidungen der Opec+ seien aber unerheblich, solange die Meeresenge von Hormus infolge des Iran-Kriegs als wichtige Öltransportroute blockiert sei, hatten Analysten der Commerzbank vor dem Wochenende betont.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen