Möbliert Wohnen auf Zeit: Anteil laut Ifo unter ein Prozent

Wirtschaft

Die Bundesregierung plant strengere Regeln für möbliertes Wohnen auf Zeit. Auch, weil vermutet wird, dass Vermieter versuchen, damit die Mietpreisbremse zu umgehen. Doch wie relevant ist das Phänomen?

Das ifo-Institut für Wirtschaftsforschung sieht in München ein leichtes Wachstum im Segment Wohnen auf Zeit zwischen 2012 und 2025. (Illustration)

Das ifo-Institut für Wirtschaftsforschung sieht in München ein leichtes Wachstum im Segment Wohnen auf Zeit zwischen 2012 und 2025. (Illustration)

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Berlin - Das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung schätzt den Anteil der auf Zeit vermieteten möblierten Wohnungen am gesamten deutschen Mietmarkt auf höchstens 0,8 Prozent. Wie aus Berechnungen des Münchner Instituts hervorgeht, wuchs dieses spezielle Marktsegment, das Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) künftig stärker regulieren will, in den größten deutschen Städten zwischen 2012 und 2016 etwas stärker als der gesamte Mietmarkt. In den Jahren darauf habe es sich dagegen ungefähr parallel zum Mietmarkt insgesamt entwickelt, heißt es in einem Forschungsbericht des Instituts. 

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