Einigung bei Mahle – aber Bedauern vom Wirtschaftsminister

Wirtschaft

Nach vier Tagen Streik im Mahle-Werk Neustadt an der Donau erreicht die IG Metall einen Kompromiss. Wirtschaftsminister Aiwanger spricht vom „Offenbarungseid für die Bundespolitik“.

Vier Tage lang wurde  gestreikt – nun sollen die Beschäftigten über das Verhandlungsergebnis abstimmen.

Vier Tage lang wurde gestreikt – nun sollen die Beschäftigten über das Verhandlungsergebnis abstimmen.

(Foto: dpa/Sven Hoppe)

Mit einem viertägigen Ausstand – dem ersten Erzwingungsstreik der über 100-jährigen Geschichte von Mahle – hat die IG Metall eine soziale Abfederung für die von einer Werkschließung bedrohte Belegschaft in Neustadt an der Donau erzwungen. Das geplante Aus des bayerischen Standorts wird nicht verhindert, doch verständigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf eine Tariflösung, nach der laut IG Metall „hohe Abfindungen – weit über das übliche Maß hinaus“ gezahlt werden.

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