Liebesschwindel-Fabriken richten Milliardenschäden an
Wirtschaft
Am Valentinstag verschicken Verliebte rund um den Globus Liebesworte - und auch Kriminelle. Moderne Heiratsschwindler arbeiten in Betrugsfabriken, eine Einfallstür sind Datingportale.
Der klassische Heirats- und Liebesschwindler war Einzeltäter. Heute arbeitet die kriminelle Branche in industriellem Maßstab. (Symbolbild)
(Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn)
München - Der einst von Einzeltätern praktizierte Heiratsschwindel hat sich zu einer internationalen kriminellen Industrie mit geschätzten Milliardenschäden rund um den Globus entwickelt. Übliches Einfallstor für die sogenannten "romance scams" seien Datingportale, sagt Jason Lane-Sellers, Fachmann für Betrugsbekämpfung beim Cybersicherheitsdienstleister Lexis Nexis Risk Solutions. "Es sind große “Geschäftszentren”, die diese Betrugsmaschen mit Skripten, Datenquellen und Handlungsanweisungen betreiben und dafür viel Zeit und Mühe aufwenden."
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