LBBW-Chef: „Im Moment würde ich eher in Boston gründen als in Stuttgart“
Wirtschaft
Er führt die Landesbank zu Rekordzahlen, während die Industrie kämpft: LBBW-Chef Rainer Neske rechnet mit der deutschen Bürokratie ab – und fordert eine mutige Reformagenda für das Land.
Mahnt eine neue Leistungsbereitschaft an: LBBW-Chef Rainer Neske spricht im Interview über das Ende der „goldenen Jahre“ und warum wir wieder mehr über Produktivität statt über Homeoffice streiten sollten.
(Foto: Lichtgut/Leif Piechowski)
Während Flaggschiffe der hiesigen Wirtschaft wie Porsche, Mercedes-Benz und Bosch mit massiven Gewinneinbrüchen kämpfen, meldet die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) glänzende Zahlen. Im Interview mit unserer Redaktion erklärt LBBW-Chef Rainer Neske (62), warum er trotz der Hiobsbotschaften aus der Industrie erste „grüne Pflänzchen“ sieht, weshalb die Debatte über die Vier-Tage-Woche zur Unzeit kommt und warum er als 20-Jähriger heute eher in Boston als in Stuttgart gründen würde.
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