Joberhalt geht vor Kaufkraftgewinn

Wirtschaft

Die Tarifparteien der Chemie- und Pharmaindustrie richten den Fokus auf die Sicherung von Jobs und Standorten. Jetzt stehen die Unternehmen in der Pflicht, meint unser Autor.

Der Pharmaindustrie (hier eine Beschäftigte von Merck in Darmstadt) geht es nicht so schlecht wie der chemischen Industrie – insofern muss der Tarifabschluss einen Spagat leisten.

Der Pharmaindustrie (hier eine Beschäftigte von Merck in Darmstadt) geht es nicht so schlecht wie der chemischen Industrie – insofern muss der Tarifabschluss einen Spagat leisten.

(Foto: imago/sepp spiegl)

Dem Tarifabschluss für die Chemie- und Pharmaindustrie kommt ein besonderes Gewicht in der Krise zu. Als die Tarifrunde begann, war vom Iran-Krieg noch keine Rede; die Inflation schwankte um die 2,0 Prozent. Nun stellt sich die Lage hochbrisant da: Die Energiepreise sind explodiert und treiben die betrieblichen Ausgaben weiter in die Höhe – und den Beschäftigten laufen im Alltag die Kosten davon. Zudem gibt es auch Unternehmen gerade der Pharmabranche, die nicht am Abgrund stehen. Insofern galt es, einen vernünftigen Ausgleich zu finden.

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