Israelischer Rüstungskonzern könnte VW-Werk übernehmen
Wirtschaft
Im kommenden Jahr endet wohl die Fahrzeugproduktion im Osnabrücker VW-Werk - und dann? Rheinmetall hatte Interesse gezeigt, dann aber abgewunken. Nun könnte eine andere Rüstungsfirma zugreifen.
Blick auf das VW-Werk Osnabrück.
(Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa)
Osnabrück - Der israelische Rüstungskonzern Rafael möchte das Osnabrücker Volkswagen-Werk übernehmen. "Es gibt Gespräche zwischen Rafael und Volkswagen", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst der Deutschen Presse-Agentur. Ernst war bis 2025 in führender Funktion für den Panzerfaust-Hersteller Dynamit Nobel Defence (DND) tätig, dann wechselte er in den Bundestag. DND ist die Deutschlandtochter von Rafael, sie würde nach aktuellem Stand auch den Volkswagen-Standort übernehmen. Informierte Kreise bestätigten die Information, über die auch die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet hatte.
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