Israelischer Rüstungskonzern könnte VW-Werk in Osnabrück übernehmen

Wirtschaft

Im Osnabrücker VW-Werk endet voraussichtlich die Fahrzeugproduktion im kommenden Jahr. Nach dem Rückzug von Rheinmetall könnte nun eine andere Rüstungsfirma Interesse zeigen.

Rüstungskonzern RAFAEL bei einer Ausstellung ihrer Waffensysteme. Der Rüstungskonzern möchte das Osnabrücker VW-Werk übernehmen (Archivfoto).

Rüstungskonzern RAFAEL bei einer Ausstellung ihrer Waffensysteme. Der Rüstungskonzern möchte das Osnabrücker VW-Werk übernehmen (Archivfoto).

(Foto: IMAGO/Schöning/IMAGO/Schoening)

Der israelische Rüstungskonzern Rafael möchte das Osnabrücker Volkswagen-Werk übernehmen. „Es gibt Gespräche zwischen Rafael und Volkswagen“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst der Deutschen Presse-Agentur. Ernst war bis 2025 in führender Funktion für den Panzerfaust-Hersteller Dynamit Nobel Defence (DND) tätig, dann wechselte er in den Bundestag. DND ist die Deutschlandtochter von Rafael, sie würde nach aktuellem Stand auch den Volkswagen-Standort übernehmen. Informierte Kreise bestätigten die Information, über die auch die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet hatte. 

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