Iran-Krieg treibt Inflationsrate im Euroraum auf 3,0 Prozent

Wirtschaft

Die Kämpfe im Nahen Osten lassen die Preise in der Eurozone kräftig steigen. Vor allem Energie verteuert sich rasant. Das setzt die Europäische Zentralbank (EZB) unter Druck.

Der Ölpreisschock treibt die Inflation im Euroraum. (Symbolbild)

Der Ölpreisschock treibt die Inflation im Euroraum. (Symbolbild)

(Foto: Nic Coury/AP/dpa)

Luxemburg - Mit dem Ölpreisschock im Zuge des Iran-Krieges hat die Inflation in der Eurozone im April kräftig zugelegt. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 3,0 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Als Inflationstreiber erweist sich Energie, die sich im April um satte 10,9 Prozent verteuerte. Schon im März war die Inflationsrate auf 2,6 Prozent geklettert.

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