Industrie zwischen Zuversicht und Resignation
Wirtschaft
Zur Hannover Messe wächst die Ungeduld der Industrievertreter mit der Politik. Der Kanzler kann sie nur noch mit weitreichenden Taten überzeugen, meint unser Autor.
Humanoide Roboter gehören mittlerweile zu Standardobjekten bei der weltweit größten Industriemesse – Kanzler Friedrich Merz (links) versucht, mit einem von ihnen zu kommunizieren.
(Foto: Moritz Frankenberg/dpa)
Ein Rundgang über die Hannover Messe beweist: Es gibt allen Grund, auch hoffnungsfroh auf die deutsche Industrie zu schauen. Sie lebt von innovativen Ideen etwa in KI und Robotik sowie der erstklassigen Forschungslandschaft, von einem dichten Produktionsnetzwerk mit weltweit namhaften Endherstellern, von vielen mittelständischen Hidden Champions sowie hoch qualifizierten, motivierten Mitarbeitern. Diese Leistungsfähigkeit geht derzeit in den meisten Betrachtungen unter. Da ist es statthaft und kein Ablenkungsmanöver, wenn Kanzler Friedrich Merz die Industrieschau als „Tage der Zukunftszuversicht“ beschwört.
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