„Hätten Männer die Wechseljahre, gäbe es schon 10.000 Produkte, um ihnen zu helfen“
Wirtschaft
Frauengesundheit sei zu lange zu wenig erforscht worden, sagt die Start-up-Gründerin Angelica Conraths. Wie sie den Markt „Female Health“ erst mit aufbauen musste und wieso Feminismus für sie nicht verhandelbar ist.
Angelica Conraths hat ein Start-up gegründet, das Nahrungsergänzungsmittel entwickelt.
(Foto: privat)
Über manche Themen kann sich Angelica Conraths so richtig aufregen. Sie spricht dann schneller, wird ein wenig lauter. Über die „Gender-Data-Gap“ beispielsweise, also die Tatsache, dass Frauen und ihre Körper in der Forschung lange eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Mit Folgen, die sie in ihrer Arbeit bis heute spürt. Sie hat mit einer Partnerin ein Start-up gegründet, das Nahrungsergänzungsmittel entwickelt – und damit einen Markt gleich mit erschlossen und befördert.
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