Europas Sieg ohne Glanz

Wirtschaft

Das Mercosur-Handelsabkommen ist nicht perfekt, aber die Chance für die EU, sich von der Willkür der USA und Chinas unabhängiger zu machen, kommentiert unser Korrespondent Knut Krohn.

Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva zeigt die Urkunde, mit der das Mercosur-Abkommen in seinem Land umgesetzt werden soll.

Brasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva zeigt die Urkunde, mit der das Mercosur-Abkommen in seinem Land umgesetzt werden soll.

(Foto: AFP)

Das Mercosur-Abkommen hätte ein leuchtendes Signal für den freien Welthandel werden können, übriggeblieben ist ein matter Schein. Über 25 Jahre wurde um das Projekt gestritten und es stand mehr als ein Mal vor dem Aus. Dass es am Ende noch eines Machtwortes von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bedurfte, um das Abkommen vorläufig in Kraft zu setzen, passt zu diesem bisweilen beschämenden Geschacher um Quoten und Ausnahmeregelungen.

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