EZB-Verlust 2025: Erneut keine Überweisung an die Bundesbank
Wirtschaft
Die Zinspolitik der Euro-Währungshüter hinterlässt seit Jahren Spuren in der Bilanz der Europäischen Zentralbank. Über zehn Milliarden Euro Verlust sind es inzwischen. Das trifft auch die Bundesbank.
Die Geldpolitik fordert Tribut: Nächstes Verlustjahr für die Europäische Zentralbank. (Archivbild)
(Foto: Arne Dedert/dpa)
Frankfurt/Main - Die Verlustserie der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich 2025 fortgesetzt. Gut 1,25 Milliarden Euro Minus stehen unter dem Strich in der Bilanz, wie die Notenbank mit Sitz in Frankfurt mitteilte. Damit fällt eine Gewinnausschüttung an die nationalen Zentralbanken im Euroraum - darunter die Deutsche Bundesbank - erneut aus. Den letzten EZB-Gewinn gab es 2021. Im Jahr 2024 musste die EZB mit mehr als 7,9 Milliarden Euro den höchsten Verlust ihrer mehr als 25-jährigen Geschichte verbuchen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen