EU will Zoll-Deal mit USA umsetzen

Wirtschaft

Nach monatelangen Verhandlungen und neuen Drohungen von US-Präsident Trump ist der Weg für die Umsetzung einer Zollvereinbarung zwischen der EU und den USA frei.

Der SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange hat den Zoll-Deal mit den USA für das Europaparlament maßgeblich mitverhandelt. Nach der EU-Einigung ist er erleichtert, aber nicht zufrieden.

Der SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange hat den Zoll-Deal mit den USA für das Europaparlament maßgeblich mitverhandelt. Nach der EU-Einigung ist er erleichtert, aber nicht zufrieden.

(Foto: dpa/Philipp von Ditfurth)

Donald Trumps Drohungen haben gewirkt. Die EU wird den umstrittenen Zoll-Deal mit den USA umsetzen. Darauf haben sich das Europaparlament und Vertreter der 27 Regierungen in der Nacht zum Mittwoch in Straßburg geeinigt. Zentraler Punkt ist, dass die Union ihre Zölle auf US-Industriegüter abschaffen wird. Die meisten EU-Abgeordneten äußern sich erleichtert, obwohl das Abkommen für die Union nicht gerade von Vorteil ist. Denn die Staatengemeinschaft wird US-Zölle in Höhe von bis zu 15 Prozent auf die meisten Warenexporte in die USA akzeptieren und weitere Zugeständnisse wie die Abschaffung von EU-Zöllen auf US-Industriegüter machen.

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