EU startet riesige Freihandelszone mit Mercosur-Staaten

Wirtschaft

Unternehmen in Deutschland und anderen EU-Staaten können ab sofort die Vorteile eines neuen Freihandelsabkommens nutzen - noch vor dem offiziellen Inkrafttreten.

Das Mercosur-Abkommen soll unter anderem Autoherstellern bessere Exportchancen ermöglichen. (Archivbild)

Das Mercosur-Abkommen soll unter anderem Autoherstellern bessere Exportchancen ermöglichen. (Archivbild)

(Foto: Lars Penning/dpa)

Brüssel - Die EU und die südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay bilden seit diesem Freitag eine riesige neue Freihandelszone. Um Mitternacht trat ein dafür ausgehandeltes Abkommen vorläufig in Kraft. Es soll durch den schrittweisen Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen den Austausch von Waren und Dienstleistungen ankurbeln. In Deutschland werden langfristig etwa große Chancen für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche gesehen. 

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