EU einigt sich auf schärfere Regeln für Stahlimporte

Wirtschaft

Die europäische Stahlindustrie hat mit viel günstiger Konkurrenz aus Asien zu kämpfen. Einfuhrkontingente sollen helfen - und künftig noch kleiner werden.

Die europäische Stahlindustrie soll von dem Gesetz profitieren. (Symbolbild)

Die europäische Stahlindustrie soll von dem Gesetz profitieren. (Symbolbild)

(Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Brüssel - Zum Schutz der europäischen Stahlindustrie verschärft die EU ihre Einfuhrregeln. Vertreter der Mitgliedstaaten und des EU-Parlaments einigten sich in der Nacht zu Dienstag darauf, dass deutlich weniger Stahl als bisher zollfrei in die EU importiert werden darf. Künftig ist die zollfreie Einfuhrmenge demnach auf 18,3 Millionen Tonnen pro Jahr begrenzt. Das sind etwa 47 Prozent weniger als bisher. Weitere Importe sollen laut Mitteilung der EU-Staaten dann mit einem Strafzoll von 50 Prozent belegt werden, doppelt so viel wie bisher. 

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